About me.

Wie alles begann...

>>Singen? Ja, klar! Aber gut?<<
Das Klischee, dass Sänger bereits sangen, bevor sie zu sprechen begannen oder dass man sie zu keiner Uhrzeit davon abhalten konnte, trifft bei mir nicht zu!
Natürlich mochte ich Musik schon immer (wie kann man nicht?!), aber sie war nie eine große Leidenschaft. Die Ohrstöpsel meines Mp3-Players hingen nie stundenlang in meinen Ohren. Wenn ich sang, dann immer nur meine Lieblingslieder wie "Apologize" oder "Bad day" (ja, ja da sieht man schon meine anfängliche Neigung zu Balladen) und das ging dann rauf und runter, immer das gleiche Lied bestimmt 40 mal und dabei lautstark mitsingen, damit die Eltern nicht anders konnten, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Aber es war ihnen lieber als mein Flötenspiel, das ich dann (Gott sei Dank) aufgegeben hatte.

In der 7. Klasse tat ich mich mit meiner besten Freundin, die wirklich schon seit Kindesalter ihre Affinität zur Musik hat, und zwei Jungs mit Gitarren zusammen und wir gründeten unsere erste "Band". Ein guter Bandname fiel uns bedauerlicherweise jedoch nicht ein. Die Überlegungen gingen von "One Way Ticket" über "Coffee to go" (mit der äußerst coolen Abkürzung "C2G) zu "Lemony". (Wobei Letzteres vermutlich noch die beste Wahl gewesen wäre...)

Dann ging es ans Eingemachte. Nachdem uns die Jungs sozusagen aus der Band "geschmissen" hatten, schrieben wir unser erstes Lied und ließen unseren Frust darin ab. 
Und ab ging es auf die Bühne!
Die ersten Auftritte, die wir zu zweit in der Schule haben durften, waren furchtbar, ja ganz schrecklich! 
 - aber so fängt man nun mal an!

Wir fingen mit Cover-Songs an und blieben auch sehr lange dabei, holten uns noch einen Hahn in den Korb, der Klavier und Gitarre bestens beherrschte, nahmen Gesangsunterricht und schwupps, schon wurden wir besser. Natürlich hat Gesangscoaching sehr dazu verholfen, aber vor allem die Liebe zur Musik, die sich bei mir immer mehr entwickelte und dann fast nicht aufzuhalten war, sorgte dafür, dass wir trotz mancher Zweifler nicht aufgaben und uns ständig verbesserten...

Status quo.

Ich bin Nici bzw.  "Nici Rey", (Künstler brauchen doch einen Künstlernamen!) und Jurastudentin aus dem Umkreis von München.

Nachdem meine musikalische Reise zu zweit und dritt mir viel Erfahrung gebracht und mich so gestärkt hat, dass ich es mir auch alleine zutraue, ist es an der Zeit, nun meinen ganz eigenen Weg zu gehen.
Nach dem jahrelangen Covern kann ich nicht anders, als meine eigenen Lieder zu spielen und aufzuführen. Denn was ist authentischer als das Original? 
Egal wie gut man singt, ein Cover wird nie so gut  sein wie das Original.
Und da kann man sich noch so hinein steigern und meinen, dasselbe zu fühlen wie der Songwriter, das wird nicht klappen!
Also schreibe ich.
Mal Englisch, mal Französisch, doch meistens bleibe ich bei Englisch. (Steuern kann ich das aber nicht! Wenn was kommt, dann kommt's!)
In den Liedern geht es um persönliche Dinge, die mich beschäftigen, um Gefühle, für die man sonst nicht die Worte findet, aber auch um jedermann betreffende Themen, wie zum Beispiel Vorurteile. 
Dabei geht es in keinster Weise um eine Moralpredigt, sondern nur um meine  ganz eigene Sichtweise. Wer sie teilt, darf gerne mitsingen! Wer nicht, der auch! :-)

Wie geht's weiter?

Eigentlich genau so, wie ich es bis jetzt gemacht habe. Klar, wenn ich gebucht werde, sing ich, egal ob für ganz, ganz viele Menschen oder für 3.
Aber egal wie viel oder auch wenig ich gebucht werde, werde ich weiterhin versuchen, auf Open Stages, wie z.B. der des International Songwriters Evening im Theater Heppel und Ettlich, oder des Song Slam im Theater Drehleier, aufzutreten.
Denn nichts ist schöner als ein Publikum, das die eigene Musik schätzt. 

Außerdem werde ich weiterhin eigene Lieder im Tonstudio aufnehmen, die ich dann auch gerne auf Anfrage oder bei Auftritten verkaufen werde. Mir geht es nicht um das Geld, sondern vielmehr darum, die Freude mit den Menschen zu teilen, die das fühlen wollen, was ich fühle, wenn ich schreibe.

Aber dennoch kann einem, vor allem am Anfang seiner Karriere, sehr damit geholfen werden, wenn man sich nicht (nur) für den schnellen und einfachen Download, sondern doch für eine CD entscheidet.

Und dann ist es richtig original! Und wie wir schon abgewägt haben, original ist immer besser! ;-)